In der vergangenen Gemeinderatssitzung durfte die Gemeinde Bärenthal auch in diesem Jahr wieder Bürgerinnen und Bürger ehren, die sich durch ihre langjährige Bereitschaft zur Blutspende in besonderer Weise für ihre Mitmenschen einsetzen.
Bürgermeister Morris Stoupal würdigte die Bedeutung der Blutspende und dankte den Geehrten für ihr außergewöhnliches Engagement. Blutspenden sind nach wie vor unverzichtbar für die medizinische Versorgung. Täglich werden Blutkonserven bei Operationen, nach Unfällen sowie zur Behandlung schwerer Erkrankungen benötigt. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, ist die Gesellschaft auf freiwillige Spenderinnen und Spender angewiesen. Mit jeder Blutspende wird ein wichtiger Beitrag geleistet, der Leben retten kann.
Auch die Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe Bärenthal, Alexandra Sauter, richtete herzliche Dankesworte an die Blutspenderinnen und Blutspender. Sie betonte, dass jede einzelne Blutspende ein wertvoller Beitrag für die Versorgung kranker und verletzter Menschen sei und das Deutsche Rote Kreuz auf die Bereitschaft engagierter Spenderinnen und Spender angewiesen ist.
Für ihre langjährige Spendenbereitschaft wurden in diesem Jahr ausgezeichnet:
- 10 Blutspenden: Gabriel Klaiber
- 25 Blutspenden: Yvonne Spöri
- 50 Blutspenden: Hubert Walz
Herr Hubert Walz konnte die Ehrung persönlich entgegennehmen. Bürgermeister Morris Stoupal überreichte ihm gemeinsam mit der Vorsitzenden der DRK-Ortsgruppe, Alexandra Sauter, die Ehrennadel sowie die Ehrenurkunde des Deutschen Roten Kreuzes. Als Zeichen der Wertschätzung erhielt Herr Walz zudem ein kleines Präsent der Gemeinde Bärenthal.
Die Gemeinde Bärenthal bedankt sich herzlich bei allen Geehrten für ihre langjährige Hilfsbereitschaft und ihren selbstlosen Einsatz. Ihr Engagement ist ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Solidarität und Mitmenschlichkeit. Gleichzeitig gilt der Dank allen Blutspenderinnen und Blutspendern, die mit ihrer Spende dazu beitragen, Leben zu retten und kranken Menschen Hoffnung zu schenken. Jede einzelne Blutspende ist ein unschätzbarer Beitrag für unsere Gesellschaft.
Am Mittwoch, den 22.07.2026 findet um 19:00 Uhr eine öffentliche Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Rathauses statt.
Folgende Tagesordnung ist hierfür vorgesehen:
TAGESORDNUNG
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TOP 1 |
Ehrung von Blutspenderinnen und Blutspendern |
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TOP 2 |
Anpassung der Entgelte für die Kindertageseinrichtungen für das Kindergartenjahr 2026/2027 |
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TOP 3 |
Vergabe der Leistungen für den kommunalen Winterdienst |
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TOP 4 |
Neuvergabe Service und Betriebsführung – E-Ladesäule |
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TOP 5 |
Ergebnisse der Standsicherheitsprüfungen der Straßenbeleuchtung |
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TOP 6 |
Bekanntmachungen / Verschiedenes |
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TOP 7 |
Bürgerfrageviertelstunde |
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TOP 8 |
Fragen aus dem Gemeinderat |
Im Anschluss der öffentlichen Sitzung findet noch eine nicht öffentliche Sitzung statt.
Zur Teilnahme an der öffentlichen Gemeinderatssitzung ist die Bevölkerung recht herzlich eingeladen.
gez. Morris Stoupal
Bürgermeister
Ihre Unterstützung ist gefragt!
Unsere Gemeinde lebt von einem gepflegten Ortsbild und dem Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Blumenbeete, Grünanlagen, der Friedhof und unsere Wege tragen wesentlich dazu bei, dass sich Einheimische und Gäste in Bärenthal wohlfühlen.
Im Zuge notwendiger Sparmaßnahmen sowie organisatorischer Veränderungen innerhalb der Gemeindeverwaltung hat der Gemeinderat beschlossen, einen Großteil der Grünpflege künftig in Eigenleistung durch den gemeindlichen Bauhof zu erledigen. Trotz dieser Umstrukturierung haben wir festgestellt, dass mit den vorhandenen personellen Ressourcen nicht alle Pflegearbeiten in dem gewünschten Umfang geleistet werden können.
Deshalb möchten wir die Bürgerschaft herzlich einladen, sich aktiv an der Pflege unseres Ortes zu beteiligen.
Ob als Einzelperson, Familie, Nachbarschaft, Verein, Jugendgruppe oder sonstige Gemeinschaft – jede Unterstützung ist willkommen.
Mögliche Patenschaften sind beispielsweise:
- Pflege eines Blumenbeetes oder Pflanzkübels
- Pflege einer kleineren Grünfläche
- Unterstützung bei der Pflege des Friedhofs
- Übernahme einer Wegepatenschaft
- Sonstige Ideen zur Verschönerung unseres Ortsbildes
Dabei bestimmen Sie selbst, in welchem Umfang Sie sich einbringen möchten. Ob Sie ein einzelnes Beet pflegen, gemeinsam mit anderen eine Grünfläche oder den Friedhof betreuen oder als Verein beziehungsweise Jugendgruppe die Pflege eines Weges übernehmen möchten – jeder Beitrag hilft dabei, Bärenthal sauber, gepflegt und lebenswert zu erhalten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können den Anmeldebogen unterhalb des Artikels herunterladen oder bei der Gemeindeverwaltung abholen. Der ausgefüllte Bogen kann anschließend per E-Mail oder auf dem Postweg an die Gemeindeverwaltung übermittelt werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, sich während der Öffnungszeiten telefonisch mit der Gemeindeverwaltung in Verbindung zu setzen, um offene Fragen zu klären oder das gewünschte Engagement persönlich abzustimmen.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Bärenthal auch künftig ein attraktiver und lebenswerter Ort bleibt. Wir freuen uns über jede helfende Hand und bedanken uns bereits heute herzlich für Ihre Bereitschaft, sich für unsere Gemeinde einzusetzen.
Ihre Gemeindeverwaltung Bärenthal
– Reaktivierung des „Wasserwerks Neidinger Mühle“ kommt gut voran
Die gegenwärtig für unsere Region extreme Hitze und nur gelegentlicher Regen von eher kurzer Dauer belasten Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen. Flüsse führen weniger Wasser, der Grundwasserspiegel sinkt, Böden trocknen aus und die Wasserknappheit nimmt zu. Es ist deshalb angesagt, Wasser zu sparen. Dazu ruft auch der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe in einem Schreiben an seine Mitgliedsgemeinden und in einer Pressemitteilung auf. Weil aber die Situation „Wasserknappheit“ aufgrund der Klimaveränderung in den zurückliegenden Jahren immer wieder aufploppte, möchte die Hohenberggruppe die Sicherheit bei der Wasserversorgung deutlich stärken. Dafür wird bekanntlich die Neidinger Mühle im Donautal reaktiviert. Die Bauarbeiten sind voll im Gange.
Auch der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe nimmt die aktuelle Situation zum Anlass und bittet um einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser. Die anhaltend trockene Witterung der vergangenen Wochen und Monate sowie die zuletzt hohen Temperaturen führen zu einem deutlich erhöhten Trinkwasserverbrauch. Gleichzeitig bleiben die für eine nachhaltige Erholung der Grundwasserressourcen erforderlichen Niederschläge bislang weitgehend aus.
Zwar konnte die Versorgung der angeschlossenen Städte und Gemeinden laut einer Pressemitteilung der Hohenberggruppe bislang jederzeit sichergestellt werden. Dennoch beobachten die Verantwortlichen insbesondere in den Nachmittags- und Abendstunden sehr hohe Verbrauchsspitzen, welche die Gewinnungs-, Förder- und Speicherkapazitäten zunehmend beanspruchen. Kurzfristige Regenereignisse führten hierbei lediglich zu einer vorübergehenden Entspannung und ersetzen keine länger anhaltenden Niederschlagsphasen, die für eine neue Grundwasserbildung aber dringend notwendig wären.
In einem persönlichen Schreiben an die Mitgliedskommunen der Hohenberggruppe appelliert der Verbandsvorsitzende Frank Schroft zum umsichtigen Umgang mit Trinkwasser, insbesondere möchte er alle Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden, aber auch deren Bürger sensibilisieren. Dazu zählen insbesondere:
▪ die Einstellung oder zeitweise Außerbetriebnahme öffentlicher Brunnenanlagen, soweit diese mit Trinkwasser gespeist werden,
▪ der Verzicht auf Löschübungen der Feuerwehr, sofern diese nicht zwingend erforderlich sind,
▪ die Einschränkung oder Aussetzung der Bewässerung öffentlicher Sport-, Tennis- und Freizeitanlagen,
▪ die Reduzierung der Bewässerung öffentlicher Grünflächen, Pflanzbeete und sonstiger kommunaler Anlagen auf das unbedingt notwendige Maß,
▪ die Sensibilisierung örtlicher Vereine, Verbände und privater Einrichtungen hinsichtlich eines sparsamen Umgangs mit Trinkwasser,
▪ die Kontaktaufnahme mit Betreibern von Hallen- und Freibädern mit der Bitte, den Einsatz von Frischwasser auf das notwendige Mindestmaß zu beschränken,
▪ die Information der Bevölkerung über die kommunalen Informationskanäle mit der Bitte, auf nicht zwingend notwendige Wasserverbräuche – beispielsweise die Bewässerung von Rasenflächen, das Befüllen privater Pools oder sonstige wasserintensive Nutzungen – möglichst zu verzichten.
Der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe legt großen Wert auf eine Versorgungssicherheit seiner 28 Mitgliedskommunen und den hier lebenden, über 100.000 Menschen. Dafür investiert der Zweckverband seit Jahren viele Millionen Euro. Die Bürgerinnen und Bürger in allen Verbandsgemeinden sollen zu jederzeit den Wasserhahn aufdrehen können und es kommt Wasser. Nicht zu vergessen die Feuerwehren, denen 24/7 ausreichend Löschwasser zur Verfügung stehen sollte. Das, obgleich die Wasserabnahme, wie zu beobachten ist, seit vielen Jahren ansteigt. Waren es im Jahre 2012 noch knapp 2,6 Millionen Kubikmeter, so summierte sich der Wasserverbrauch im vergangenen Jahr auf 3,4 Millionen Kubikmeter; Tendenz weiter steigend.
Kausal dafür sind die wärmeren Sommermonate, weniger Regen und deshalb deutlich längere Trockenperioden. So manche Verbandskommune kann dann spürbar weniger Eigenwasser zapfen und die Nachfrage nach Wasser aus dem großen Netz der Hohenberggruppe wächst. Tatsächlich gab es 2025 einen kritischen Tag, an dem die Versorgungssicherheit nicht nur an, sondern erstmals über ihre Grenzen des Wasserdargebots stieß, wie Zweckverbands-Geschäftsführer Christian Berger bei der Verbandsversammlung (wir berichteten ausführlich) aufzeigte: Es war der 29. Juni, als 13.447 Kubikmeter Wasser gezogen wurden. Dieser eine Tag konnte dank Volllast und noch weitgehend gefüllter Hochbehälter gemeistert werden, mehrere solcher Tage in Folge sollte es jedoch nicht geben.
Viele Schritte sind von der Hohenberggruppe bereits gegangen oder eingeleitet, weitere vorgesehen, um die Wasserversorgung stets zu gewährleisten. So wurde im Juli 2023 das neue Wasserwerk Beuron-Langenbrunn in Betrieb genommen. Aktuell läuft die Reaktivierung des Wasserwerks „Neidinger Mühle“, welches auf Basis eines 2011 erstellten Strukturgutachtens im Jahre 2015 stillgelegt worden war. Die damals gemachten Vorhersagen erwiesen sich jedoch als Fehlprognose. Denn der Wasserbedarf ging, wie oben bereits erwähnt, nicht zurück, sondern stieg merklich an. Weil die Hohenberggruppe für die Anlage bei Neidingen im Donautal aber noch immer die Wasserrechte von 70 Liter pro Sekunde besitzt, beschloss die Verbandsversammlung 2025, diese Quelle wieder zu nutzen und somit das Wasserdargebot merklich zu erhöhen. Gegenwärtig wird das Bauwerk tiefgreifend saniert – sowohl baulich als auch technisch. Das kostet viel Geld. Unter dem Strich summieren sich die Investitionen für ein hochmodernes Wasserwerk „Neidinger Mühle“ auf 7,562 Millionen Euro. Hierfür erhalten die Verbandskommunen einen Zuschuss durch das Land Baden-Württemberg in Höhe von netto 2,781 Millionen Euro – so die Zahlen bei der Verbandsversammlung im März 2026. Jedoch kommt für die Sanierung des Haupthochbehälters Stetten im Zuge der Reaktivierung des Wasserwerks Neidinger Mühle eine weitere Million Euro hinzu.
Modernisiert wird überdies auch das Wasserwerk Hammer im Bäratal. Eine zeitgemäße und effiziente Pumpentechnik wird hier realisiert. Das ist dann ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Versorgungssicherheit. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 2,5 Mio. Euro. Aber auch hier liegt dem Zweckverband ein Förderbescheid in Höhe von 676.000 Euro vor.
Wasserentnahmeverbote aufgrund anhaltender Trockenheit
Die anhaltend niederschlagsarme Witterung sowie die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen haben in der Region zu einer ausgeprägten Niedrigwassersituation geführt. Geringe Abflüsse in Bächen, Flüssen und Seen sowie sinkende Grundwasserstände sind die Folge.
In Verbindung mit der sommerlichen Witterung steigen die Wassertemperaturen, während die Sauerstoffgehalte in den Fließgewässern sinken. Die Gewässerökosysteme geraten dadurch zunehmend unter Druck. Eine kurzfristige Entspannung der Situation ist derzeit nicht absehbar.
Vor diesem Hintergrund haben die Landratsämter der Landkreise Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen, Zollernalbkreis und Sigmaringen ihr Vorgehen abgestimmt und beschlossen, entsprechende Allgemeinverfügungen zur Einschränkung des Gemeingebrauchs zu erlassen. Ziel ist es, den Wasserhaushalt zu stabilisieren und die Gewässer als Lebensraum zu schützen.
Die Allgemeinverfügungen im Landkreis Tuttlingen tritt am 19. Juni 2026 in Kraft und gilt bis zum 30. September 2026.
Die Regelung umfasst insbesondere:
- Der wasserrechtliche Gemeingebrauch gemäß § 25 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in Verbindung mit § 20 WG (Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen, Entnehmen von Wasser in geringen Mengen für Privatpersonen, die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und den Gartenbau sowie das Entnehmen von Wasser mittels Pumpen oder ähnlichen Einrichtungen) ist an allen öffentlichen oberirdischen Gewässern im Landkreis Tuttlingen bis zum 30. September 2026 untersagt.
- wasserrechtliche Erlaubnisse des Landratsamts Tuttlingen, die eine Entnahme von Wasser aus einem oberirdischen Gewässer im Landkreis Tuttlingen zulassen, werden für die Dauer der Gültigkeit dieser Allgemeinverfügung vorläufig untersagt. Nach Außerkrafttreten dieser Allgemeinverfügung treten die wasserrechtlichen Erlaubnisse im ursprünglichen Umfang wieder in Kraft.
- Die untere Wasserbehörde kann auf Antrag eine widerrufliche Ausnahme von den Regelungen in Nr. 1 und 2 erteilen, wenn die Auswirkungen auf die Ordnung des Wasserhaushalts und den Schutz der Natur nicht erheblich oder nachhaltig sind oder wenn die Regelungen zu einer unbilligen Härte führen würden.
Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 10.000 EUR geahndet werden.
Auch geringe Entnahmemengen können in der aktuellen Situation in ihrer Summenwirkung zu erheblichen Beeinträchtigungen führen und sind daher nicht mehr zulässig.
Die vollständige Allgemeinverfügung ist auf der Homepage des Landkreises abrufbar.
Aktuelle Informationen zur Niedrigwassersituation in Baden-Württemberg stellt das Niedrigwasserinformationszentrum (NIZ) bereit: https://niz.baden-wuerttemberg.de/
Die Landkreise appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen und den Verbrauch – insbesondere auch von Trinkwasser – auf das notwendige Maß zu beschränken.
Am Mittwoch, den 24.06.2026 findet um 19:00 Uhr eine öffentliche Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Rathauses statt.
Folgende Tagesordnung ist hierfür vorgesehen:
TAGESORDNUNG
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TOP 1 |
1. Teiländerung des Bebauungsplans „Erweiterung Eschle I“ - Billigung des Planentwurfs und Beschluss über die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung |
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TOP 2 |
- Anpassung der Entgelte für die Kindertageseinrichtungen für das Kindergartenjahr 2026/2027 |
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TOP 3 |
Neuvergabe des Leitungsrechts für das kommunale Breitbandnetz Beauftragung der Kanzlei iuscomm zur Durchführung des Auswahlverfahrens |
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TOP 4 |
- Durchführung einer sicherheitstechnischen Hauptinspektion der gemeindlichen Spielplätze nach DIN EN 1176 |
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TOP 5 |
Bekanntmachungen / Verschiedenes |
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TOP 6 |
Bürgerfrageviertelstunde |
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TOP 7 |
Fragen aus dem Gemeinderat |
Im Anschluss der öffentlichen Sitzung findet noch eine nicht öffentliche Sitzung statt.
Zur Teilnahme an der öffentlichen Gemeinderatssitzung ist die Bevölkerung recht herzlich eingeladen.
gez. Morris Stoupal
Bürgermeister
Die Gemeinde Bärenthal informiert über die Ergebnisse der aktuellen Trinkwasseruntersuchung, die am 01. Juni 2026 durch das akkreditierte Labor Eurofins Institut Jäger GmbH durchgeführt wurde.
Die Probe wurde im Kindergarten St. Michael entnommen und gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung untersucht. Dabei wurden sowohl mikrobiologische als auch physikalisch-chemische Parameter überprüft.
Das Ergebnis ist erfreulich: Sämtliche untersuchten Werte liegen innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Insbesondere wurden keine Escherichia coli, Enterokokken oder coliformen Bakterien nachgewiesen. Auch bei den weiteren untersuchten Parametern wie pH-Wert, Trübung, Geruch, Färbung und Leitfähigkeit ergaben sich keinerlei Auffälligkeiten.
Das Trinkwasser der Gemeinde Bärenthal erfüllt somit uneingeschränkt die Anforderungen der aktuellen Trinkwasserverordnung und kann weiterhin in gewohnt hoher Qualität genutzt werden.
Die Gemeinde legt großen Wert auf eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung. Regelmäßige Untersuchungen durch unabhängige Fachlabore stellen sicher, dass die hohe Wasserqualität dauerhaft gewährleistet bleibt.
Der vollständige Bericht kann unter https://wasserportal.info [externer Link] eingesehen werden.
Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger die für Personalausweise und Reisepässe erforderlichen biometrischen Lichtbilder direkt im Rathaus erfassen lassen. Hierfür steht das neue PointID-Aufnahmesystem der Bundesdruckerei zur Verfügung.
Mit der Inbetriebnahme des Systems geht die Gemeinde Bärenthal einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung und Bürgerfreundlichkeit. Die erforderlichen Lichtbilder werden direkt bei der Antragstellung aufgenommen und digital in den Ausweisantrag übernommen. Dadurch wird das Verfahren vereinfacht und die Sicherheit bei der Ausstellung von Ausweisdokumenten erhöht.
Für die digitale Lichtbilderfassung wird eine Gebühr von 6,00 Euro erhoben. Bitte beachten Sie, dass die Gebühr derzeit ausschließlich in bar entrichtet werden kann. Die Kosten werden in voller Höhe an die Bundesdruckerei weitergeleitet.
Wichtig: Es handelt sich hierbei nicht um klassische Passbilder zum Mitnehmen. Das Lichtbild wird ausschließlich für die Beantragung des jeweiligen Ausweisdokuments erstellt und direkt digital verarbeitet.
Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit, das erforderliche Lichtbild bei einem zertifizierten Fotografen oder einem anderen zugelassenen Fotodienstleister anfertigen zu lassen. Hierfür erhalten Sie einen QR-Code, über den das Lichtbild bei der Antragstellung im Rathaus digital abgerufen werden kann.
Das PointID-System kann grundsätzlich von Personen jeden Alters genutzt werden. Bei Säuglingen und sehr jungen Kindern kann die Aufnahme jedoch erschwert sein. In diesen Fällen empfiehlt sich gegebenenfalls die vorherige Erstellung des Lichtbildes bei einem zertifizierten Fotodienstleister.
Für Rückfragen steht Ihnen die Gemeindeverwaltung gerne unter 07466/230 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.
Bildquelle: Bundesdruckerei GmbH
Klimafitte Wälder im Landkreis Tuttlingen
Seit 2023 nimmt die Gemeinde Bärenthal an der Bundesförderung „Klimaangepasstes Waldmanagement“ teil. Ziel des Programms ist es, die kommunalen Wälder an die Folgen des Klimawandels anzupassen und zugleich ihre ökologische Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln. Angesichts zunehmender klimatischer Belastungen sowie stark gestiegener Kosten für Waldpflege, Wiederbewaldung und Pflanzmaterial unterstützt der Bund die Kommunen bei der Umsetzung dieser Maßnahmen.
Ein Bestandteil der Förderung ist der gezielte Erhalt von Habitatbäumen. Dabei handelt es sich um besonders wertvolle, häufig alte, höhlen- oder totholzreiche sowie bereits abgestorbene Bäume, die als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten dienen. Diese Bäume sind mit roten Wellenlinien markiert und verbleiben dauerhaft im Wald.
Ein weiterer zentraler Baustein ist die Ausweisung von Prozessschutzflächen (auch „Stilllegungsflächen“ genannt) auf fünf Prozent der kommunalen Waldfläche. Die Außengrenzen dieser Flächen sind mit Doppellinien und den nach außen gerichteten Buchstaben „SL“ gekennzeichnet. In den Stilllegungsflächen wird für zwanzig Jahre auf eine forstliche Nutzung verzichtet, um natürliche Entwicklungsprozesse zu ermöglichen und ökologisch wertvolle Waldstrukturen zu erhalten.
Mit den Stilllegungsflächen sind verbindliche Rahmenbedingungen verbunden. Innerhalb dieser Flächen sind neben forstwirtschaftlichen Maßnahmen auch weitere Eingriffe in die Vegetation nicht zulässig. Hierzu zählen insbesondere das Freischneiden oder Mulchen von Wegen oder Erholungseinrichtungen, jagdbetriebliche Eingriffe in die Vegetation sowie das Befahren von Rückegassen. Zulässig bleiben ausschließlich naturschutzfachlich erforderliche Maßnahmen sowie Maßnahmen zur Verkehrssicherung bei konkret festgestellter Gefährdung.
Offiziell ausgewiesene Wanderwege, wichtige Forstwege sowie sämtliche Erholungseinrichtungen wurden vorab vollständig herauskartiert und liegen in der Regel außerhalb der Stilllegungsflächen. Die Pflege und Nutzung der Wege ist somit weiterhin möglich. Vom eigenständigen Freischneiden oder Anlegen nicht offiziell ausgewiesener Wege bitten wir abzusehen. Entsprechende Maßnahmen stehen weder im Einklang mit den Fördervorgaben noch mit den Eigentumsverhältnissen und beeinträchtigen darüber hinaus die natürliche Entwicklung der Stilllegungsflächen.
Die Einhaltung der Förderbedingungen wird im Rahmen von unabhängigen Kontrollen überprüft. Festgestellte Abweichungen können zu förderrechtlichen Konsequenzen bis hin zu Rückforderungen der Fördermittel führen.
Bei Rückfragen stehen Ihnen Cathrine Heeder (SGL Klimaangepasstes Waldmanagement und Waldnaturschutz; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0173 7433 873) oder Johannes Mayer (Forstrevierleiter; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0162 2903 871) als Ansprechpartner zur Verfügung.

Im Rahmen der regelmäßigen amtlichen Eigenkontrolle wurde am 5. Mai 2026 eine Abwasserprobe am Ablauf der Sammelkläranlage Bärenthal entnommen und durch ein akkreditiertes Fachlabor untersucht. Die Ergebnisse bestätigen erneut die gute Reinigungsleistung der Kläranlage.
Bei der Untersuchung wurden verschiedene Parameter zur Beurteilung der Wasserqualität analysiert. Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB), ein wichtiger Indikator für die Belastung des Wassers mit organischen Stoffen, lag bei 21 mg/l. Auch die gemessenen Stickstoff- und Phosphorwerte bewegten sich auf einem niedrigen Niveau. Der Gesamtphosphorgehalt betrug lediglich 0,39 mg/l, während für den gebundenen Gesamtstickstoff ein Wert von 6,4 mg/l festgestellt wurde.
Darüber hinaus wurden unauffällige Werte bei Geruch, Färbung und Trübung festgestellt. Der gemessene pH-Wert von 7,2 zeigt ebenfalls, dass sich das gereinigte Abwasser in einem neutralen Bereich befindet.
Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass die Kläranlage Bärenthal ihre Aufgabe zuverlässig erfüllt und das anfallende Abwasser wirksam reinigt, bevor es in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Die regelmäßigen Kontrollen dienen dem Schutz von Gewässern und Umwelt sowie der Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Anlagenbetriebs.