Schwenningen (wk) Rund 130 Frauen und Männer waren am Samstag trotz regnerischen Wetters von Schwenningen aus über Irndorf nach Beuron beim 14.Jakobspilgertag unterwegs. Auf Einladung der ProLebensqualität-Gemeinden, der Jakobspilgergemeinschaft Beuron und der Donaubergland GmbH fanden sich am Samstagvormittag die Pilgerinnen und Pilger zusammen. Der Organisator, Alt-Bürgermeister Roland Ströbele begrüßte die Pilgerinnen und Pilger in der St.Kolumban-Kirche und freute sich, dass das „Beten mit den Füssen“ alljährlich so eine starke Resonanz findet. „Es ist stets eine große Freude; wir sind dankbar, dass wir in dieser schönen Landschaft leben dürfen“, rief Ströbele den Pilgern aus den benachbarten Kreisen Tuttlingen, Sigmaringen und Zollernalb zu. Manch einer der Pilger müsse sein eigenes Kreuz tragen. Das Pilgerkreuz wurde wieder von Johann Beck aus Bärenthal zur Kirche gebracht. Dekan Christoph Neubrand zelebrierte die Pilgermesse und segnete die Pilger. „Wir

Besonders der Breitbandausbau war ein wichtiges Thema beim Besuch von Justiz- und Europaminister Guido Wolf in Bärenthal.
Wolf ist Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Tuttlingen. Bürgermeister Tobias Keller informierte Minister Wolf über die Entwicklung der
Gemeinde und die geplanten Projekte.
Neben der geplante Erschließung des künftigen Baugebietes „Mittleres Eschle“, dem Bau der Überquerungshilfe K 440 in Höhe der Kirchstraße
und der Sanierung der Kläranlage, stand vor allem die Fortführung des Projekts Breitbandausbau auf der Agenda. Im Sinne der
Förderrichtlinie des Landes Baden-Württemberg gilt die Gemeinde Bärenthal bisher flächig nicht als unterversorgt, so dass aktuell keine
Fördermittel des Landes zum Breitbandausbau generiert werden können.

Bei einem Besuch der Gemeinde Bärenthal nutzte Landrat Stefan Bär die Gelegenheit, sich mit Bürgermeister Tobias Keller, Mitgliedern des Gemeinderats sowie der Bürgerschaft zu verschiedenen kreis- und kommunalpolitischen Themen auszutauschen.

Zunächst stand eine Besichtigung des Donau-Heuberg Zentrums auf dem Programm. Gemeinsam mit dem Bürgermeister und Vertretern des Gemeinderats unterhielt sich der Landrat mit den Physiotherapeuten Rebecca Maurer und Melanie Gresser über die aktuellen Herausforderungen des Betriebs für Rehasport, Prävention und Physiotherapie. Genauere Einblicke in das noch junge Unternehmen, erhielt der Landrat bei einer Trainingseinheit an einem der medizinischen Übungsgeräte.

Zweiter Halt bei der Rundfahrt durch den Ort war die Bäralodge, ein erst im vergangenen Jahr neu eröffneter Touristikbetrieb, der sich vor allem auf die Wohnmobilszene konzentriert. Die Betreiber Yvonne und Hermann Trinkler zeigten Landrat, Bürgermeister und Gemeinderäten die zahlreichen touristischen Angebote, wie z. B. die Wohnmobilstellplätze, die neuen Ferienwohnungen und das Bistro, das in diesem Jahr noch um einen Wintergarten mit 35 Sitzplätzen erweitert werden soll. Bürgermeister Keller hob hervor, dass die Bäralodge durch den dort angebotenen Mittagstisch zwischenzeitlich zentraler Anlaufpunkt für die Bärenthaler Senioren, aber auch die Mitarbeiter der Bärenthaler Gewerbebetriebe geworden sei.   

Im Anschluss waren Gemeinderat und Bürgerschaft zu einem offenen Austausch in das Feuerwehrhaus eingeladen. Zunächst stellte Landrat Stefan Bär den rund 50 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der Landkreisverwaltung vor. So erläuterte der Landrat, dass der Sozialhaushalt den größten Kostenblock der Landkreisverwaltung darstellt. Nahezu das gesamte Kreisumlageaufkommen wird für die Kostendeckung des Sozialhaushaltes benötigt. Rund ein Drittel der Mitarbeiter des Landratsamtes sind im Sozialdezernat tätig. Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören u.a. die Behindertenhilfe, die Jugendhilfe, die Hilfe zur Pflege und die Betreuung und Vermittlung von „Hartz IV-Empfängern“. Die Ausgaben im Sozialen Bereich unterliegen einer stetigen Steigerung. „Diese Entwicklung liegt nicht nur an steigenden Fallzahlen und allgemeinen Lohn- und Preissteigerungen, sondern auch an neuen Sozialgesetzen und damit verbundenen Aufgaben. Hinzu kommen allgemeine gesellschaftliche und demografische Veränderungen: Wir werden immer älter und die Familienstrukturen haben sich gewandelt“, so der Landrat. „Rund 62 Mio. Euro betragen die Sozialausgaben in diesem Jahr. Dahinter stehen jedoch Menschen und Schicksale. Etwa 28.000 Fälle zählen wir im Landkreis, das heißt rund 20 % der Bürgerinnen und Bürger profitieren von unterschiedlichen Sozialleistungen“, erläuterte er.

Darüber hinaus ging Landrat Stefan Bär auf die demografische Entwicklung ein. „Auch wenn wir in Baden-Württemberg der jüngste Landkreis sind und eine hohe Geburtenrate verzeichnen, werden die Menschen immer älter. Darauf müssen wir uns vorbereiten“, betonte der Landrat und ging auf die Seniorenpolitische Rahmenkonzeption und die damit verknüpften Maßnahmen ein, die der Kreistag im vergangenen Jahr beschlossen hat. Auch die ärztliche Versorgung im Ländlichen Raum thematisierte der Landrat und verwies auf künftig notwendig werdende Kooperationen in Gemeinschafts- und Regiopraxen.

Zu den weiteren Themen des Abends gehörten die Breitbandinfrastruktur, die Flüchtlingsthematik, das Kartellverfahren zur Holzvermarktung, der Nahverkehrsplan und der geplante Erweiterungsbau des Landratsamtes. Landrat Stefan Bär erläuterte den jeweiligen Sachstand, um zu verdeutlichen, vor welchen Herausforderungen der Landkreis aktuell und in den kommenden Jahren steht. „Insgesamt steht der Landkreis Tuttlingen sehr gut da, auch dank der ausgezeichneten wirtschaftlichen Situation in unseren Gemeinden. Dennoch müssen wir uns auf künftige Entwicklungen und sich verändernde Rahmenbedingungen bestmöglich vorbereiten“, unterstrich Landrat Bär.

Zum Auftakt der anschließenden Diskussionsrunde mit den Bürgerinnen und Bürgern verwies Bürgermeister Tobias Keller auf die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Landkreis: „Viele Themen laufen problemlos“, freute er sich. Einzig beim Thema Naturschutz stehe die Gemeinde durch gesetzliche Vorgaben immer wieder vor Herausforderungen. Große Sorgen bereite auch die europaweite Ausschreibung des öffentlichen Nahverkehrs und die hohen Unterhaltungskosten für die Abwasserbeseitigung, die sich auf die Abwassergebühren niederschlagen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich im Anschluss an der Diskussionsrunde und stellten konkrete Fragen an den Landrat, in denen es um den Öffentlichen Nahverkehr, die Abwasserbeseitigung oder um die Themen Breitband, Krankenhausversorgung und Flüchtlinge ging.

Zum Abschluss des Abends hatten die Bürgerinnen und Bürger bei einem Empfang im Feuerwehrhaus noch Gelegenheit, mit dem Landrat, dem Bürgermeister sowie ihren Mitbürgern ins Gespräch zu kommen.

 

Wie in den vergangenen Jahren veranstaltete die Feuerwehr Bärenthal auch in diesem Jahr den Funken im Dorf.

 

Narren feiern bei strahlendem Sonnenschein

 

Seit dem 01.02.2019 arbeitet Frau Diana Ritter als weitere Teilzeitkraft bei der Gemeindeverwaltung Bärenthal.

 

fördern die Sanierung der Schlösslemühle Bärenthal

Das Kulturdenkmal Schlösslemühle Ensisheim mit Beimühle, liegt an einer der schönsten Stellen des wildromantischen

 begeisterte mehr als 40 Besucher-/innen

 

Traditionell lud die Gemeinde Bärenthal am 1. Adventssonntag zum Seniorennachmittag ein. Über 40 der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger waren der Einladung der Gemeinde gefolgt.

Armin Harter ist Ehrenkommandant

 

Am 23.11.2018 fand im vollbesetzten Gemeinschaftsraum des Feuerwehrhauses Bärenthal die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bärenthal und die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bärenthal statt.

 

Auf der Tagesordnung standen neben den üblichen Regularien der Bericht des Feuerwehrkommandanten Frank Mehner und des Schriftführers Morris Stoupal, der das Jahr Revue passieren ließ und ausführlich über das Einsatzgeschehen informierte.

Als Nachfolger für den ausscheidenden Kassier Manfred Marx wurde von den Aktiven Feuerwehrkameraden, Christian Grieshaber gewählt.

 

Im Verlauf der Versammlung konnten folgende Ehrungen, Ernennung bzw. Beförderungen vorgenommen werden:

 

  • Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr:

Freddy Drössel

  • Ehrung für 10 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr:

Max Drössel, Kevin Harter, Walter Keller, Sebastian Sauter und Patrik Spöri.

  • Ehrung für 5 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr:

Christian Grieshaber und Morris Stoupal

  • Ernennung zum Feuerwehrmann:

David Alber und Rainer Sigrist

  • Beförderung zum Oberfeuerwehrmann

Christian Grieshaber und Maximilian Leibinger

 

Nicht alltäglich war die Berufung von Armin Harter zum Ehrenfeuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bärenthal. Bürgermeister Tobias Keller überreichte ihm bei der Generalversammlung die Ernennungsurkunde, wo auch die offizielle Ehrung stattfand.

 

Hier eine kleine Auflistung seiner Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr Bärenthal:

  • Armin Harter trat vor 36 Jahren in die FFW Bärenthal ein
  • Er war sechs Jahre lang als Schriftführer tätig
  • Von 1991 bis 2008 war er Kommandant
  • Die Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 2004 erfolgte auf Initiative des damaligen Feuerwehrkommandanten Armin Harter

 

Auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates wurde Armin Harter durch Bürgermeister Tobias Keller am selben Abend, die silberne Verdienstmedaille, die höchste Auszeichnung der Gemeinde Bärenthal, als Dank und Anerkennung für sein seit 36 Jahren ununterbrochenes Wirken für das Gemeinwesen verliehen. Sein Vorbild solle für kommende Generationen weiterwirken und Verpflichtung sein.

 

 

 

 

 

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