Viel Freude und Erfüllung beim kommunalen Jakobspilgertag

Schwenningen (wk) Rund 130 Frauen und Männer waren am Samstag trotz regnerischen Wetters von Schwenningen aus über Irndorf nach Beuron beim 14.Jakobspilgertag unterwegs. Auf Einladung der ProLebensqualität-Gemeinden, der Jakobspilgergemeinschaft Beuron und der Donaubergland GmbH fanden sich am Samstagvormittag die Pilgerinnen und Pilger zusammen. Der Organisator, Alt-Bürgermeister Roland Ströbele begrüßte die Pilgerinnen und Pilger in der St.Kolumban-Kirche und freute sich, dass das „Beten mit den Füssen“ alljährlich so eine starke Resonanz findet. „Es ist stets eine große Freude; wir sind dankbar, dass wir in dieser schönen Landschaft leben dürfen“, rief Ströbele den Pilgern aus den benachbarten Kreisen Tuttlingen, Sigmaringen und Zollernalb zu. Manch einer der Pilger müsse sein eigenes Kreuz tragen. Das Pilgerkreuz wurde wieder von Johann Beck aus Bärenthal zur Kirche gebracht. Dekan Christoph Neubrand zelebrierte die Pilgermesse und segnete die Pilger. „Wir

folgen Jesus Christus und wollen dafür Zeuginnen und Zeugen sein“, sagte der Dekan in seiner Predigt. Organist war Manuel Teufel. Beim Schlusslied „Ein Haus voll Glorie schauet“ ließen die Pilger, darunter auch der ehemalige Spaichinger Landtagsabgeordnete Franz Schuhmacher, ihre Stimmen zur Ehre Gottes erklingen. Geistlicher Führer war wie schon in den Vorjahren Bruder Jakobus Kaffanke vom Kloster Beuron. Nach der Pilgermesse sprach Bürgermeisterin Roswitha Beck in der Kirche ein Grußwort. Die Gemeinde freue sich, dass der Jakobspilgertag in der Schwenninger Kirche startet und dass das spirituelle Angebot von der schönen Gemeinde aus seinen Lauf nimmt, so Beck. Für die Pilgerausweise gab es noch die Pilgerstempel und dann bewegte sich der Pilgerzug durch Schwenningen hinauf zur ersten Statio, dem Feldkreuz am Galgenberg. Rita Bosch aus Schwenningen gab dazu interessante Informationen über die Geschichte rund um dieses Gewann und das Kreuz. Weiter führte Pilgerführer Hubert Stehle die schweigenden Pilger über den Galgenberg zum nahen Birkhölzle, wo das nächste Feldkreuz zum Halt einlud. Die Feuerwehr Schwenningen sorgte für die notwendige Sicherheit, als die Pilger die Kreisstraße Richtung Irndorf überquerten. Die Pilger wechselten sich ab beim Tragen des Pilgerkreuzes. Im Landkreis Tuttlingen angekommen war beim „Hermle-Kreuz“ auf Gemarkung Irndorf der dritte Halt, den die Pilger als „Statio“ bezeichnen. Im Katholischen Jugendheim Irndorf stärkten sich die Frauen und Männer, die von nah und fern kamen beim Pilgermahl, das vom Team der katholischen Kirchengemeinde Irndorf in der Regie von Martina Brunner köstlich zubereitet wurde. Die durchgeführte Sammlung des Pilgeropfers für die Förderung des Jakobspilgerns erbrachte den stattlichen Betrag in Höhe von 233,00 Euro.   Es folgte die Einkehr in die Irndorfer Kirche St.Peter, wo Bürgermeisterstellvertreter Markus Rebholz die Gemeinde und Hilde Hermann die schmuck gestaltete Pfarrkirche vorstellten, ehe die Pilger ihre Reise bis zur Station Schönbühl fortsetzten. In Beuron angekommen hielt Bruder Jakobus die Schlussandacht bei der Gnadenkapelle. Zum Ende ihrer 11 Kilometer langen Pilgerweges erfolgte die Einkehr in das Hotel Pelikan, wo die Pilgerschar sich hochbefriedigt über den gelungenen Tag zeigte, erfreut dem Organisationsteam mit Roland Ströbele an der Spitze für die perfekte Organisation dankten. Geschlossen baten die Pilger darum, für das nächste Jahr wieder einen solchen Pilgertag vorzubereiten.