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Denkmalstiftung und Glückspiralespirale

 

fördern die Sanierung der Schlösslemühle Bärenthal

Das Kulturdenkmal Schlösslemühle Ensisheim mit Beimühle, liegt an einer der schönsten Stellen des wildromantischen

Bäratales und ist ein stolzes Wahrzeichen der Gemeinde Bärenthal. Deshalb war es für die Eigentümer, das Ehepaar Christian und Eva Mayer, aber auch Bürgermeister Tobias Keller wie vorgezogene Weihnachten, als bekannt wurde, dass die Denkmalstiftung und Glückspirale die bereits drei Jahre andauernde Sanierung der Schlösslemühle mit einer ansehnlichen Summe aus Mitteln der Lotterie Glückspirale fördern.

Überbringer des Fördervertrages und des damit verbundenen Schecks an die Eigentümer waren Lotto Direktor Norbert Müller, Franke Eisele, Geschäftsführer der Toto-Lotto Regionaldirektion Süd und Hermann Vogler, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Die beiden Erstgenannten vertraten die Glücksspirale, aus deren Einnahmen nicht zuletzt der Fonds der Denkmalstiftung gespeist wird.

Bei der Übergabe des Fördervertrages vor Ort bei der Schlösslemühle Ensisheim erinnerte Bürgermeister Tobias Keller an die wechselvolle über 900-jährige Geschichte des Rittergutes Ensisheim. (1094), das 1648 von den Schweden total zerstört wurde. Als einziges Gebäude überstand die „Schlößle-Mühle“. Für die Gemeinde Bärenthal sei es deshalb ein Glücksfall, dass mit den Eheleuten Christian und Eva Mayer und ihren Kindern Paula und Rose eine junge Familie den Erhalt der Schlösslemühle in ihrer für Bärenthal und das Bäratal wichtigen historisch bedeutsamen Form garantiere.

Herbert Schäfer, Historiker der Aktionsgemeinschaft Schlösslemühle und Träger der Staufer Medaille des Landes Baden-Württemberg, hob die wissenschaftliche und heimatgeschichtliche Bedeutung der Schlösslemühle hervor. Bis in die Mitte der 60er Jahre war das „größte Mühlenrad Europas“ in Ensisheim eine Sehenswürdigkeit. Dieses oberschlächtige Mühlrad hatte einen Raddurchmesser von 12 m. Es war ein Meisterwerk alter Handwerkskunst aus dem Jahre 1912.    

Lotto-Direktor Norbert übergab den symbolischen Scheck an Christian Mayer und wies auf die Bedeutung der Glücksspieleinnahmen für gemeinnützige Förderungszwecke hin. „Dafür setzen wir 50 Prozent unserer Einkünfte ein“. Allein für den Denkmalschutz seien dies in Baden-Württemberg bislang 28 Millionen Euro gewesen.